Onatcer

20, Mensch des Planeten Erde, amateur photographer, blogger, @soulbottles volunteer

Ich weiß wie und wie sehr mich Werbung und Marketing beeinflussen. Und ich weiß, dass mich das Wissen darüber nicht immun dagegen macht. Und trotzdem bin ich immer wieder schockiert, wenn mir bewusst wird, dass dies wieder passiert ist. Gestern hat das "StartUp" Kiweno bei der österreichischen StartUp-Show #2Min2Mio ein Investment (ich weiß es ist Mediavolumen, aber das ist eine ganz andere Debatte) von 7 Mio abgeräumt. Ziel ist es grundsätzlich (Blut-)Testungen mehr oder minder selbst durchführen zu können, also zu Hause ein paar Tropfen Blut abnehmen und dann ins Labor schicken. Ein schönes Ausrufezeichen für die österreichische StartUp…

In den letzten Wochen poppte immer wieder ein Thema in den österreichischen Medien auf, welches ich nicht so bald wieder in der öffentlichen Debatte erwartet hätte: Drogen. Allerdings auch in einer anderen Debatte, als ich sie mir erhofft hatte: illegaler Drogenhandel. Vor allem in der Gegend um die Thaliastraße scheint der illegale Drogenhandel derzeit in Wien zu einem ernsthaften Problem zu werden. Die Anrainer*innen (vor allem jene mit Kindern) sind - aus irgendwie verständlichen Gründen - unzufrieden. Währenddessen hetzt die FPÖ auf allen Fronten gegen das Rot-Grüne Versagen in der Drogenpolitik und natürlich gegen die - großteils "ausländischen" -…

In einer Zeit, in der der luxemburgische Außenminister das Wort "Anarchie" durch die Nachrichten, in die Wohnzimmer des Volkes transferiert, kann man sich schon die Frage stellen: Was hält unser System noch am Leben? Wieso müssen wir uns noch an Gesetze, Verträge und Abkommen halten? Es hält sich ja sonst keiner mehr daran. Abkommen und Verträge werden je nach Gemütslage anerkannt oder ignoriert. Paragraphen je nach Überzeugung totgeschwiegen oder pararphrasiert. Wer gibt Staaten das Recht, sich nicht an Vereinbartes zu halten? Waren wir es indem wir akzeptiert haben, von den Menschen regiert zu werden, die uns eben regieren. Waren wir…

In (un)regelmäßig periodischen Abständen schafft es ein Google-Sub-Unternehmen selbst die größten Technik-Enthusiasten an die Grenzen ihres technologischen Optimismuses zu bringen. Dass solche Videos eine gesellschaftliche Maßnahme sind die Menschen in Ansätzen auf die Zukunft vorzubereiten, lasse ich mal lieber als unbestätigte, unausgeführte Theorie hier stehen. Der negativ angehauchte Gefühlsmix beim Ansehen der Videos stammt wohl nicht zuletzt von der unkonventionellen zwanghaften Mischung aus robotischem und menschlichem/tierischem. Man sollte mal recherchieren ob es in der Führungsebene jemanden mit einem dezenten "To scare the shit out of people"-Verlangen, wie man im Englischen so schön sagt, gibt. Bevor also jetzt…

„Direkte Demokratie“ auf sächsisch. pic.twitter.com/hKIQW1Cg8C— T. (@whtplstc) 23. Februar 2016 Während ich immer wieder auf den so unfassbar unpassenden wunderschönen Play-Knopf dieses verstörenden Videos klicke, falle ich immer tiefer in ein Loch, das sich selbst seiner Gesinnung noch nicht sicher ist. Es ist zu dunkel um den Boden zu sehen, aber entweder ich schlage mit schallendem Gelächter oder mit angstverzerrter Miene am noch Unsichtbaren auf. Das schallende Gelächter wirkt mit Fortschreiten des Falls, immer mehr wie ein Wunsch, eine Illusion, ja vielleicht ein Wunschtraum dem ich aber schon lange nicht mehr nachkommen kann. Die Sehnsucht nach…